Der Verband ist in vielen Bereichen aktiv. Als erstes wird die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern gefördert, indem Arbeitsgruppen gebildet und verschiedene Projekte unterstützt werden.
Diese eher internen Zusammenarbeiten haben natürlich oft Wirkungen nach außen und werden in verschiedenen Fällen auch durch außerverbandliche Kooperationspartner unterstützt.

Mit dem im zweijährigen Rhythmus ausgerichteten Internationalen Symposium für Informationswissenschaft (ISI) wendet sich der Hochschulverband Informationswissenschaft sowohl an Fachleute der Wissenschaft und der Praxis als auch an die interessierte Öffentlichkeit.
Während der ISI findet unter anderem auch die Mitgliederversammlung statt, in der zunächst die aktiven Arbeitsgemeinschaften über den aktuellen Stand berichten. Dann werden die Vorstandswahlen durchgeführt. Der Vorstand des Vereins hat auch beratende und begutachtende Funktion, wie zum Beispiel bei der Gründung beziehungsweise Einrichtung von neuen Fachbereichen an Hochschulen beziehungsweise ähnlichen Verbänden (beispielsweise in der Schweiz).

Zu einer der wichtigsten Aufgaben des HIs gehört die Koordination von Curricula, das heißt: der Hochschulverband koordiniert die einheitliche Zusammensetzung der Lehrmaterialien der Informationswissenschaft an den Hochschulen in Deutschland.
Zusätzlich führt der HI die Annäherung der Prüfungsordnungen in den deutschen Hoch- und Fachhochschulen durch, um den Studenten der Informationswissenschaft den Hochschulwechsel zu erleichtern. Hiermit wird versucht, die Ausbildung auf einheitliche Standards zu bringen. Zusätzlich werden eventuell auch Studienordnungen neu geordnet.

Der Hochschulverband der Informationswissenschaft kooperiert mit anderen Verbänden, wie zum Beispiel Deutsche Gesellschaft für Informationswissenschaft und Informationspraxis (DGI e.V.), Bibliothek & Information Deutschland (BID) , Schweizerische Vereinigung für Dokumentation, Institut für Informationswissenschaft Karl-Franzens-Universität Graz, Praxiseinrichtungen und Unternehmen.

Darüber hinaus arbeitet der HI auf bestimmten Forschungsgebieten mit anderen Gesellschaften durch sogenannte Doppelmitgliedschaften einiger Mitglieder zusammen. Als Beispiel kann hier die Gesellschaft für Information (GI) und deren Fachgruppen “Hypertextsysteme” bzw. “Information Retrieval” genannt werden. Neben der gemeinsamen Forschungsarbeit gibt es auch eigene Arbeitsgemeinschaften und Arbeitsgruppen des HI.

PROJEKTE

Zu den Arbeitsschwerpunkten des Hochschulverbands Informationswissenschaft e.V. gehören auch die Unterstützung und Entwicklung verschiedener Projekte auf dem Gebiet der Informationswissenschaften.

Als Beispiel sind hier zwei sehr umfangreiche Projekte zu nennen:

  • Projekt „Internet – Akademie Informationswissenschaft“, das aus der gleichnamigen AG entstanden ist.
  • Projekt „ENFORUM“, das sich aus der Initiative der AG „Informationswissenschaft“ entwickelt hat.

Arbeitsgruppen des HI

  • AG „Elektronische Informationsdienste“ unter der Koordination von Dr. Ulrich Thiel
  • AG „Informationswissenschaft“ unter der Koordination von Prof. Dr. Rainer Kuhlen
  • AG „Internet – Akademie Informationswissenschaft“ unter der Koordination von Dr. Ilse Harms
  • AG „Kulturphilosophie und Wissenschaftsforschung“ unter der Koordination von Ass. Prof. Dr. Gerhard Fröhlich